Kleinkunst im Café

Kartenvorverkauf und Reservierung über unser Kontaktformular oder telefonisch unter 0172 6434042 (Abholung in Hofheim im Café, per Post oder zum Selbstausdrucken nach Überweisung)
oder 08841 6725590 (Abholung in Murnau, Pfarrstr. 20)
Reservierte Karten müssen bis spätestens eine Stunde vor Veranstaltungsbeginn abgeholt werden. Andernfalls gehen sie zurück an die Abendkasse.

Einlass stets eineinhalb Stunden vor Veranstaltungsbeginn.
Wer vorher eine Kleinigkeit essen will, sollte dringend rechtzeitig einen Platz reservieren und bis 19.20 Uhr bestellen.
Während der Vorstellung werden keine Speisen und Getränke ausgegeben.
Wir behalten uns vor, bei Bedarf Teile des Cafés mit Theaterbestuhlung auszustatten.

Freitag, 12. Januar 2018
Thomas Darchinger – A gmade Wiesn – ein Bavarical
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Thomas Darchinger, Schauspieler bekannt aus „Tatort“, „Dahoam is Dahoam“, „Polizeiruf 110“, „Hubert & Staller“ und vielen anderen Filmen und Serien im Deutschen Fernsehen geht er auch immer wieder mit seinem Bavarical „a gmade Wiesn“, auf Tour. Dabei wird er instrumental, humoristisch und dramaturgisch von Xaver Maria und Ludwig Maximilian „Wiggerl“ Himpsl sowie Luís Maria Hölzl begleitet. Luís Maria Hölzl ist ein begnadeter Gitarrist aus München.

„A gmade Wiesn“ ist eine Art Sprechoper mit viel Musik, in der unter anderem Texte des Friedinger Journalisten, Schriftsteller und Heimatforscher Georg Queri, der „Irgendwie und Sowieso“-Legende Ottfried Fischer, dem genialen Liedermacher Konstantin Wecker, dem einmaligen Karl Valentin, Schriftsteller Friedrich Ani und natürlich von Thomas Darchinger selbst vertont, verwurstelt oder einfach nur vorgetragen werden. Aufg’sogt so’gsogt. In schön halt!. Das kann dann auch kurzzeitig lauter werden, wenn der Darchinger am Morgen nach dem Aufstehen sein Spiegelbild anraunzt, angrantelt und anflucht. Das Bavarical „a gmade Wiesn“ ist deftig, herb, kantig, hinterfotzig, gradraus aber auch romantisch, zauberhaft und manchmal mit vui Gfui. Es heißt ja der gesamte Titel auch nicht umsonst „a gmade Wiesn – oder wo die Liebe auf die Knie fällt“.

Pressestimmen:

“…ein prall gefülltes Theater, ein begeistertes Publikum, das um mehrere Zugaben bittet…” ”…genial!…"

“…ein herrlich kantiges künstlerisches Alpenglühen…" "… Darchinger erntet Beifallsstürme …"

"…betörend, zauberhaft, deftig, ein alpiner Berg- und Tal Parcours…" "… ein ganz und gar herrlicher Abend …"

"… eine wunderbare, sehr persönliche Zusammenstellung, frisch und mit großem Können vorgetragen, da werden die Lachmuskel bis aufs Äußerste strapaziert und man darf auch Mal vor Rührung eine Träne verdrücken. Grandios! …"

“… eine Achterbahnfahrt der Gefühle von derber Realistik bis rührender Emotion, von Ausrufen und Fragen. Das haut einen schon vom Stuhl, so schön ist das … “

"… ein Abend, den man nicht verpassen sollte …"

"… Darchinger reißt das Publikum mit sich, brilliert als charismatischer Unterhalter …"

“… Begeisterter Applaus und „Bravo“-Rufe belohnten die drei wagemutigen Künstler für ihr außergewöhnliches Projekt nach diversen Zugaben. Schauspielerisch, musikalisch und dramaturgisch in der Tat „a gmade Wiesn …“ “… drei begnadete Künstler …”

“… Bei Konstantin Weckers „Willy“, dieser legendären Ode an einen „Echten“, und dem von Thomas Darchinger selbst verfassten „Bayerischen Gebet“ wurde der Abend fast zur Andacht, bei der das Publikum kaum noch zu atmen wagte und man eine Stecknadel hätte fallen hören können …”

“… eine spannungsgeladene Veranstaltung, prall wie das Leben, mit einem herausragenden Unterhalter, der von Wehmut bis Wolllust gekonnt eine riesige Bandbreite auf die Bretter bringt …

“… Darchinger ist ein großer Schauspieler und eine der besten Erzählstimmen des Landes …”

"Der bekannte Filmschauspieler Thomas Darchinger ist ein Mann ohne Starallüren, der es kann! …"

"… Keine Frage: der mehrfach ausgezeichnete Schauspieler Thomas Darchinger, der dem Zuschauer bekannt ist aus zahlreichen Film- und Fernsehproduktionen, wie Tatort, der Ermittler oder Löwengrube, gehört zu den Versierten seines Metiers. Und dieses Talent spielt er voll aus bei der GMADEN WIESN. Diese vitale Mischung an bayerischen Lieblingstexten setzt Darchinger perfekt in Szene. Musikalisch kongenial umrahmt.
(Süddeutsche Zeitung, Münchener Merkur, Augsburger Allgemeine, Allgäuer Tagblatt, Saarländischer Rundfunk. Bayerischer Rundfunk)

Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 19 € | Abendkasse 21 €

 

Sonntag, 14. Januar 2018
Weißwurstfühstück mit dem Blues-Duo
"Sir" Oliver Mally & Hubert Hofherr
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Vom „Hörensagen“ kannten die beiden Akteure einander seit gut 25 Jahren, hatten sich aber eigenartigerweise noch nie getroffen, geschweige denn miteinander gespielt. Das sollte sich aber schlagartig ändern, als sich die beiden im Frühjahr 2013 bei einem Konzert kennenlernten und gleich drauflos musizierten. Ein für beide Seiten „wunderbar inspirierendes“ Ereignis. Und somit war klar, dass es nicht bei einem Konzert bleiben sollte.

Gesagt – getan! 
In ihrem gemeinsamen Programm geht es nicht vordergründig darum, Spieltechniken, ausgefeilte Riffs herzuzeigen sondern ausschließlich um die musikalische Essenz.

Ein Festmahl für „Bluesgourmets“ mit Intelligenzanspruch. 

Presse: 

„Check „Sir“ Oliver Mally out for one of the best examples of European blues.“ (BLUES&RHYTHM’ – UK) !

"Und die " power harmonica" von Hubert Hofherr verdient diesen Namen zu recht, selbst wenn sie verzweifelt schluchtzt, ist da immer noch genug Tempo drin, um das Haupthaar vibrieren zu lassen“… (SZ)

Beginn 11 Uhr
Einlass 10.30 Uhr
Hutkonzert | freier Eintritt aber der Hut geht rum
Die Tischreservierung ist sinnvoll. Vorallem, wenn man ganz sicher Weißwürst will. Wir planen zwar immer ein paar Zusatzportionen für spontane Gäste ein, aber sicher ist sicher.
 

Samstag, 3. Februar 2018
Martin Frank – Es kommt, wie´s kommt – Vorpremiere
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Frech, bodenständig aber sehr direkt und extrem lustig präsentiert präsentiert der 25-jährige Shootingstar der bayerischen Kabarettszeneer sein neues Soloprogramm: „Es kommt wie’s kommt“ Kurzgesagt: Martineske Comedy gespickt mit tollen Opernarien.

Ausgebildeter Standesbeamter, Kirchenorganist und anschließend noch 3 Jahre auf der Schauspielschule richtig atmen gelernt. Aber gehört in den Lebenslauf eines jungen Mannes nicht mindestens ein BWL-Studium und eine Backpackingtour (bairisch: Sandlerpause) durch Australien? Darf man sich ohne Bachelor überhaupt noch auf die Straße trauen?

Mit 25 noch immer Single, mit der Tendenz zum „Übrigbleiben“. Stolzer 4-facher Onkel trotzdem froh über das Rückgaberecht. Aber sollte man mit 25 nicht langsam eine feste Beziehung haben, der Bausparer zum Einsatz kommen und geklärt sein wie viele Kinderzimmer es braucht? Ist mit 25 nicht langsam ein Lebensplan erforderlich? 

Zumindest hat es Martin in seine eigene Wohnung geschafft. Wenn auch kleiner als der heimische Hühnerstall wohnt er jetzt anonym 2.0. Heißt: er kennt die Namen der Nachbarn nicht, dafür aber deren Eisprungkalender. Ist es überhaupt wichtig seine Nachbarn zu kennen? Oder reicht es sich selbst zu kennen? 

Über allem steht die Frage: Ist es gut oder schlecht einen Plan vom Leben zu haben? Falls ja, schlecht für Martin, denn sein aktuelles Lebensmotto: „Es kommt wie s’kommt“ und was nicht kommt braucht’s nicht!

Pressestimmen:

„Zum Brüllen komisch, zum Heulen schön und dazwischen einfach nur zum Staunen.“ 

Passauer Neue Presse

„aufgeweckt und charmant zieht er das Publikum in seinen Bann“        

„ein großes Nachwuchstalent (…) mit einer Spielfreude , die nur so aus ihm herauszusprudeln scheint“       Süddeutsche Zeitung

„eine unbändige Rampensau“   Bayerisches Fernsehen 

TV-Auftritte: •Vereinsheim Schwabing (BR) •Schwaben & Altbayern (BR) •Schlachthof (BR) •Wir in Bayern (BR) •Brettlspitzen (BR) •Freunde in der Mäulesmühle (SWR) •Spätschicht (SWR)
Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 16 € | Abendkasse 18 €

 

Samstag, 3.März 2018
"Der Kontrabass" mit Franz Josef Strohmeier
Monolog für einen Schauspieler von Patrick Süßkind

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»Können Sie mir sagen, wieso ein Mann Mitte Dreißig, nämlich ich, mit einem Instrument
zusammenlebt, das ihn permanent behindert? Menschlich, gesellschaftlich, verkehrstechnisch, sexuell und musikalisch nur behindert? Ihm ein Kainsmal aufdrückt?«

“Franz Josef Strohmeier spielt den Einakter-Monolog derart packend, überzeugend, hintergründig-witzig und kernig-prägnant… Stürmischer Applaus für die hinreißende Parforce-Leistung Chapeau!!!" H N A

"Franz Josef Strohmeier beeindruckt auf ganzer Linie durch sein großes Repertoire an sprachlich und spielerischen Qualitäten !" Hessischer Rundfunk

"Strohmeier verdient hohes Lob! Er jongliert beeindruckend mit melancholischem Witz und messerscharfer Satire bei dieser anspruchsvollen Ein-Mann-Show! Eine Präsenz die einem nicht mehr so schnell loslässt!" Straubinger Tagblatt

Ja, man hat es nicht leicht als Kontrabassist in einem großen Orchester. Der Protagonist des Stückes ( Franz Josef Strohmeier in einer Paraderolle) erzählt uns vom Alltag mit dem größten, unhandlichsten und "un-solistischsten" Solo-Instrument, von seinen Nöten und seinen Träumen, von seinem Minderwertigkeitsgefühl und – von seiner heimlichen Liebe zur Sopranistin Sarah. Seine manchmal nörgelnde Unzufriedenheit, aber auch seine scharfzüngige Kritik an denen, die schuld sind an seiner Situation, bis hin zu brilliant gespielter "Selbstgefälligkeit", offenbaren die Abgründe des Künstlerdaseins. Süskind hat ein Solo für einen Schauspieler geschrieben einfühlsam, bitter-komisch und voll Esprit

// Der Monolog "Der Kontrabass", einst vor 35 Jahren uraufgeführt am Münchner Cuvilliéstheater und längst ein ebenso berühmtes wie unterhaltsames Stück Theatergeschichte, machte Patrick Süskind auf einen Schlag bekannt. Mit dem Roman »Das Parfüm« (verfilmt von Tom Tykwer) erlangte er kurz darauf Weltruhm.
Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 17 € | Abendkasse 19 €

 

Samstag, 21. April 2018
Philipp Weber –  "Weber N° 5 – Ich liebe ihn!"

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Wie heißt es so schön: Der Mensch kauft Dinge, die er nicht braucht, um Leute zu beeindrucken, die er nicht mag. Und da ist was dran. Viele Produkte ärgern mich schon, da habe ich noch nicht einmal bezahlt. Die Frage ist, warum machen wir da mit?

Die Antwort ist ganz einfach: Marketing. Marketing vernebelt den Verstand des Menschen und regt seine wichtigsten Sinne an: den Blödsinn, den Wahnsinn und den Irrsinn. Und alle machen mit. Denn egal, ob Politiker oder Manager, ob AfD oder ADAC, ob Terrorist oder der eigene Lebenspartner, alle wollen uns ständig irgendetwas andrehen: eine Weltanschauung, eine Wahrheit, einen Lebensstil, eine Diät oder noch ein Kind. Dabei werden ziemlich miese Tricks ausgepackt, ohne dass wir es merken. Und die Frage ist natürlich: Wer schützt uns davor? Ganz klar: Philipp Weber. Sein neues Kabarettprogramm „WEBER N°5: Ich liebe ihn!“ ist ein feuriger Schutzwall gegen jegliche Versuche der Manipulation. Eine heitere Gebrauchsanweisung für den freien Willen. Selbstverständlich wie immer webermäßig lustig. Frei nach Immanuel Kant: „Habe den Mut dich deines Zwerchfells zu bedienen!“

Pressestimmen:

» Ein kabarettistisches Meisterstück über die Macht von und die Manipulation durch Marketing. Das Publikum feiert mit fast enthemmten Ovationen mit. AZ, Münchner Abendzeitung

» Uneingeschränkt empfehlenswert – auch ohne jedes Marketing. Süddeutsche Zeitung

» Ein Unikat der deutschen Kabarettszene! Er jagt wie Mick Jagger zu seinen allerbesten Zeiten vom einen Ende zum andern, in einem komischen Furor immerfort frenetisch babbelnd und atemlos groteske Pointen abschießend bis hin zur völligen Verausgabung. Fränkische Nachrichten

» Das kreative Potenzial des Kabarettisten scheint unerschöpflich. Langener Zeitung

Preise & Auszeichnungen
2010     Deutscher Kleinkunstpreis mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble
2009     Bayerischer Kabarettpreis enkrechtstarter
2008     Lachmessepreis Leipziger Löwenzahn mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble
2008     Deutscher Kabarettpreis Förderpreis, Burgtheater Nürnberg
2007     Salzburger Stier mit dem Ersten Deutschen Zwangsensemble
2004     Kleinkunstpreis des Landes Baden-Württemberg  
2002     Passauer Scharfrichterbeil
Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 20 € | Abendkasse 22 €


Samstag, 5. Mail 2018
Die Herren Wunderlich – Schlager frisch von Gestern
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Kulthits, Schlager und Evergreens des letzten Jahrhunderts auf "wunderliche" Art!

Kaum betreten die Herren Wunderlich die Bühne, findet sich das Publikum zurück versetzt in "die Wilden 20er Jahre" – mit all ihrem Charme, ihrem Witz und dem Glanz der "guten alten Zeit".

Liegt es an den eingängigen Melodien, dem perfekt gebügeltem Frack und dem, auf den ersten Blick, "artigem Schwiegersohn-Charme" der Drei?

Auch, aber nicht ausschließlich!

Denn die "wunderlichen“ Herren haben ihren ganz eigenen und unvergleichlichen Stil, der die Zuschauer fesselt. Auf der Bühne sind vor allem eines: Voll und ganz in ihrem Element und mit Leib und Seele Sänger, Musiker, Schauspieler und Komödianten. Ein Programm gibt es dabei nur für den musikalischen Teil. Um ihn herum treiben bubenhafter Schabernack, Stand-up-Comedy, herzerfrischender Charme und sprühender Wortwitz ihre bunten Blüten. Immer mit ganzem Herzen beim Publikum, das auch schon mal kurzerhand ins Programm mit einbezogen wird.

Quelle der Darbietungen ist die pure Freude der drei Herren im Frack am Singen, Scherzen, Unterhalten. Diese Freude springt wie ein zündender Funke auf das Auditorium über, zieht es in den Bann und lässt es dahinschmelzen. Das Repertoire reicht dabei von den Schlager-Klassikern der 20er Jahre bis zu den Evergreens der 60er Jahre des vergangenen Jahrhunderts.

Ein Abend mit den Herren Wunderlich heißt auf jeden Fall ein paar Stunden "Auszeit" vom "grauen Alltag" und das Motto lautet dabei: Mitsingen, mitswingen, von vergangenen Zeiten träumen und von Herzen lachen! Das ist Balsam für die Seele und macht glücklich!
Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 18 € | Abendkasse 20 €

 

Donnerstag, 24. Mail 2018 (noch unter Vorbehalt)
Kunst- Komödie von Yasmina Reza
Regie: Chiara Nassauer // Darsteller: Christian Freude, Christian Jungwirth, Stefan C. Limbrunner  

Serge hat sich ein Bild gekauft: ein weißes Bild mit weißen Streifen.  Für sehr viel Geld. Sein Freund Marc ist schockiert: wie kann man das als "Kunst" bezeichnen? Beide wollen den gemeinsamen Freund Yvan auf ihre Seite ziehen, doch durch seine Loyalität verschlimmbessert er nur die Lage. Und so wird eine langjährige Männerfreundschaft auf eine äußerst harte Bewährungsprobe gestellt…
Bitterböse und zugleich abgrundtief komisch hält Yasmina Reza (*1959) mit ihrem Stück dem wohlhabenden Bildungsbürgertum einen Spiegel vor. "KUNST" zählt zu den meistgespielten zeitgenössischen Komödien; Reza wurde dafür unter anderem mit dem „Prix Molière“ ausgezeichnet  

Pressestimmen:
"Drei Männer, ein Bild, zwei Hocker, ein Tisch – weniger ist mehr. Das mag sich der Zuschauer vielleicht nicht unbedingt beim Anblick des weißen Bildes gedacht haben, welches das Objekt der Begierde von Serge darstellt. Sicher gilt es aber für die minimalistische Inszenierung des Stücks von Yasmina Reza durch Chiara Nassauer, genau wie für die auf das wesentliche reduzierte Ausdrucksstärke der Protagonisten. (…) Wie sich die Männerseelen dabei in einem Wechsel von Monologen und Dialogen, die sich bis zur Prügelei steigerten, offenbart haben, war fesselnd und äußerst unterhaltsam. Genauso hat es betroffen gemacht: Dort, wo sich der Zuschauer wiedererkannt hat im Spiegel von Bewertung, Rechthaberei und der eigenen Unfähigkeit, sich seiner echten Gefühle gewahr zu werden und diese zum Ausdruck zu bringen." (Murnauer Tagblatt, 04.10.2017)


Samstag, 9. Juni 2018
Matuschik & Rohrer – Wir müssen reden!
Matuschik & Rohrer.foto www.hagenschnauss.de
Im Radio sind sie schon lange Kollegen. Jetzt teilen sie sich auch noch die Kleinkunstbühnen. Zwei der erfolgreichsten Radiomoderatoren Bayerns und ihr gemeinsames Programm. „Wir müssen reden!" ist die logische Weiterentwicklung zweier Ausnahmeredner. Matthias Matuschik feiert seit dem Frühjahr 2013 mit seinem Soloprogramm „Heilige Scheiße!" über Gebühr erfolgreiche Abende auf allen relevanten Bühnen Bayerns. Susanne Rohrer kann bereits zwei erfolgreiche Programme, einmal mit Ecco Meinecke und einmal mit Christiane Brammer aufweisen. Es war also nur eine Frage der Zeit, bis die beiden ihre urkomischen Fähigkeiten in eine gemeinsame Waagschale werfen würde. Im Frühjahr 2015 ist es soweit: Matthias Matuschik und Susanne Rohrer sind der Meinung: „Wir müssen reden!"
Matthias Matuschik und Susanne Rohrer sind der lebende Beweis dafür, dass Männer und Frauen doch zusammenpassen – zumindest 90 Minuten lang auf einer Kabarettbühne.

Unterbrochen wird die fast schon unerträgliche Harmonie lediglich bei Kleinigkeiten wie: Ist eine Histaminunverträglichkeit einer Lactoseintoleranz vorzuziehen oder ist die Agnostik wirklich den Frauen vorbehalten, während Männer – beschnitten oder nicht – dem Einspritzer frönen?
Wir müssen reden
, das gilt für die Zwei jetzt also nicht mehr nur im Radio, sondern auch auf der Bühne. Mit Antworten auf Fragen, die Sie sich garantiert noch nie gestellt haben – und wer hier nicht lacht, muss zur Strafe seinen Namen tanzen.
Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 17 € | Abendkasse 19 €


Samstag, 30. Juni 2018
Andrea Limmer – Das Schweigen der Limmer

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Psycho-Logik in Gaudi und Gesang
Alle elf Sekunden
– verliert sich jemand beim Barshippen
– führt das Navi einen an der Nase herum
– bedankt die Bahn sich für unser Verständnis
– wird die Deutschlandcard als Reisepass benutzt
– fragt Tinder: „Zum Mitnehmen oder Abwinken?“
– malträtiert uns eine Werbung für Styling-Apps oder Online-Games.
Diese Flut von Blablabla, Bildern und Blödsinn verwandelt immer mehr Menschen in neurotische Elendshäufchen. Sie googlen sich selbst, statt in den Spiegel zu schauen, und kriechen mit letzter Kraft auf die IKEA-Couch eines Therapeuten, um sich das Glück verschreiben zu lassen.
Und sogar der Limmerin hat es jetzt den Vogel rausgehauen.
Sprich: sie schweigt.
Denn das niederbayrische Energiebündel will sich wehren, gegen den ausgesprochenen Irrsinn dieser Welt. Und leider gibt es ja keinen mentalen Türsteher, der all die Facebook-Posts oder Katzenvideos einfach nicht ins Hirn lässt – oder wenigstens die Katzenberger. Darum hockt die Limmerin jetzt samt ihrer Ukulele Karla verstockt und verstummt hinter dem Ofen. Da hilft weder Urschrei-Kartoffel, noch Blutwurz-Pille.
Nur für ihr Publikum bricht sie ihr Schweigen. Charmant und hintersinnig plaudert die aufstrebende Ratschkathl über die großen Geschehnisse der Zeit, die sich wie immer auch ganz alltagstauglich in ihrem eigenen sozialen Bermuda-Dreieck abspielen. Mit gewohnt großer Spielfreude schlüpft sie in ihre skurrilen Figuren, etwa bei Your-Last-Minute-Reisen. Und freilich präsentiert die junge Volkssängerin stimmgewaltig neue Lieder über ba(h)nale Entgleisungen, die emotionale Standortbestimmung oder den globalen Diplom-Studiengang „Volldepp“.
Selbstredend erlebt man mit der Limmerin also wieder den ganz normalen Wahnsinn.
Beginn 20 Uhr
Einlass 18.30 Uhr
Eintritt Vorverkauf 14 € | Abendkasse 16 €
 

und dann… 

29.07.2018   Blues-Weißwurstfrühstück mit Muddy What?

12.08.2018   Weißwurstfrühstück mit Ferdl Eichner

22.09.2018  Machatschek – Musikkabarett aus Wien

13.10.2018  Stelzner & Bauer – die sächsisch-bayrische Satireshow

16.11.2018  Lucy van Kuhl – Liedermacherkabarett

12.01.2019  Michael Fitz – Premiere seines neuen Programms

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